Garten- u. Parzellenordnung für das Areal

        1100 Wien, Leopoldsdorferstrasse 59-63 (Stand 18.5.2015)

 

         Gartenparzellen werden nur an Mitglieder, je nach Verfügbarkeit vergeben und sollen in erster

            Linie der Erholung und Entspannung dienen. Die Vergabe erfolgt in Reihenfolge der Anmeldung.

            Die Berechtigungsdauer beträgt jeweils ein Jahr ab der Übergabe. Der jeweilige Berechtigte darf

danach beliebig oft für jeweils 1 Jahr verlängern. Kündigung durch den Berechtigten (Zurückgabe der Parzelle) ist jeweils zum Ende eines Quartals mit 2 monatiger Kündigungsfrist möglich.

Der Verein darf eine Verlängerung verweigern oder eine Kündigung aussprechen, wenn diese Garten-

Ordnung nicht eingehalten wird oder das Objekt missbräuchlich verwendet wird.

            Für die Instandhaltung der Parzelle (und eventuell vorhandenem Holzhäuschen) muß der Berechtigte

            während der Berechtigungsdauer auf eigene Kosten sorgen.

            Wenn ein Gartenberechtigter keine Verlängerung seiner Berechtigung wünscht, muß die Parzelle

            an den Verein zurückgegeben werden. Bewegliche Güter, die der Berechtigte angeschafft hat, muß

(soll) von diesem entfernt werden. Notwendige Investitionen an unbeweglichen Gütern (Garten, Zaun, Häuschen…) werden nur dann vergütet, wenn der Verein die Berechtigung nicht verlängert (Materialwert abzüglich zeitliche Abnützung).

Es gibt kein Weitergaberecht. Untervermietung ist ebenfalls nicht erlaubt.

Besucher sind jederzeit erlaubt, wenn mindestens ein Berechtigter anwesend ist (nahestehende

Familienmitglieder fallweise ausgenommen).

Angefallener Müll muß vom Berechtigten selbst entsorgt werden.

Die Betriebskosten (anteilige Wassergebühren, Grundsteuer, Strom lt. Zähler) werden ¼-jährlich

geschätzt und kassiert. Die genaue Abrechnung erfolgt im Jänner des Folgejahres.

In das gesamte Vereinsgrundstück dürfen keine Hunde mitgebracht und gehalten werden (auch

nicht von Besuchern).

Es darf keinerlei gewerbliche Tätigkeit ausgeübt werden.

Die vergebene Parzelle darf nicht zu dauerhaften Wohnzwecken verwendet werden (keine Anmeldung

als Wohnsitz). Fallweise Übernachtung (Wochenende, Ferienzeit usw.) ist selbstverständlich erlaubt.

Umbauarbeiten (Zubau) an bestehenden Gebäuden (und Zäunen, Eingangstore, anfertigen von

Regenschutzdächern usw,) bedürfen einer schriftlichen Genehmigung.

Lärmschutz (sägen, hämmern, stemmen, bohren, Rasen mähen, vertikutieren u. ähnl.Lärmentwicklung):

An Sonn- und Feiertagen darf keine dieser lärmenden Arbeiten durchgeführt werden.

Sondern : Montag bis Samstag von 8-12 Uhr und 14.30-19 Uhr.

Gartenfreifläche: Blumen, Pflanzen, Kräuter, Gemüse usw. dürfen bis zu höchsten 1/3 der gesamten

Parzellenfläche angebaut werden. Suchtgiftpflanzen (Hanf…) sind ohnehin verboten.

Bäume setzen ist nicht erlaubt.

Die Lautstärke von TV-Geräten und sonstigen Musikquellen sollte so gewählt werden, daß andere

Gartenbenützer nicht gestört werden.

Grillen ist zu jeder Zeit erlaubt (Holzkohle, Gas, Strom…), sonst kein offenes Feuer.

Zerlegbare Gerätehütten (Metall, bis 2,5 m² Grundfläche) und 1 Kräuter-Hochbeet dürfen

auf eigene Kosten aufgestellt werden.

Die Vereinswege vor und neben den Parzellen, sowie die PKW-Abstellflächen müssen immer

freigehalten werden (kein Müll, keine Fahrräder, kein Kompost od. sonstige Gegenstände).

Für Gartenabfälle (Blumen, Erde, Grasschnitt, Äste…) wird vom Verein ein geeigneter Platz zur

Verfügung gestellt.

Holzhütten,Gerätehütten, Wohnwagen etc. müssen (sollen) versperrt werden.

Von der Parzellen-Eingangstür muß dem Obmann 1 Schlüssel übergeben werden (für Notfälle).

Dem Vereinsobmann ist der Zugang zum Garten (und Häuschen) nach vorherigen Ankündigung

jederzeit zu ermöglichen (gemeinsame Terminabsprache).

Die Wasserversorgung wird jedes Jahr im November abgeschaltet und die Leitungen entleert.

In den Hütten u. Wohnwägen müssen die Berechtigten selbst für die Entleerung sorgen (Frostgefahr für Warmwasserspeicher, WC-Schalen, Spülkästen usw..). Eine öffentliche winterfeste Wasserstelle wird errichtet.

Jedem Parzellenberechtigten wird 1 PKW-Parkplatz zugewiesen.

Ein PKW (oder Motorrad, Moped…) darf nur dann abgestellt werden, wenn der/die FahrerIn

auch anwesend ist.

Bei Bedarf (z.B. Wohnmobil-Einstellung, Umstellung, usw.) müssen die betroffenen Stellplätze

für den benötigten Zeitraum freigehalten werden.

Jeder Parzellenberechtigte haftet für sein Inventar (Hütte, Einrichtung, Geräte, Material….).

Es gibt keinerlei Versicherungen seitens des Vereins. (Es wird eine Erweiterung der eigenen

Haushaltsversicherung empfohlen), (Einbruch, Diebstahl, Brandschutz, Haftpflicht…).

Größere Feste (Geburtstagspartys, Grillfeste, Sylvester usw.), bitte rechtzeitig mit den Nachbarn

absprechen und dem Obmann melden (mind. 2 Wochen vorher).

Der Verein ist berechtigt diese Gartenordnung zu jeder Zeit zu ändern und/oder zu ergänzen,

wenn eine Notwendigkeit entsteht.

 

Viel Spaß und vor Allem gute Erholung und Entspannung

wünscht der Obmann

Johannes Seimann